Gestern du
Morgen er
Wichtiger jedoch
erscheint es mir
dass heute
ich
bei mir
bin
Stupid girl
Weicher dunkelbrauner Samt
Fließt aus deinen Augen
Wirft Falten in meine Gedanken
Und umhüllt meinen Körper
Mit einem Mantel aus Angst
Heiße zartbittere Schokolade
Fließt aus deiner Stimme
Formt Pralinen aus meinen Gedanken
Und umhüllt mein Herz
Mit einem Mantel aus Sehnsucht
Fragezeichen aus gesponnenem Zucker
Fließen aus deinen Worten
Spinnen Rufzeichen aus meinen Gedanken
Und umhüllen mein Gefühl
Mit einem Mantel aus Selbstzweifel
Erschauernd
Ziehe ich meinen alten Mantel
Fester um mich
Und denke voll Wehmut
An die Zeiten
Als seine Seide noch glänzte
Und
Wenn ich einmal naschen wollte
Nicht gleich jeder
Nur an Diabetes dachte
Der Morgen
Grau kriecht der Morgen hoch in mir
Wirft mich ans Ufer meiner Träume
Zuerst du selbst
Dann Traum von dir
Vorbei die Nacht
Die wir verbracht
Hier liege ich
Und denk an dich
Noch spür ich dich
Ich sehne mich
Denk an die Nacht
Die nicht mehr ist
Und will zurück in diese Nacht
Die so viel Zärtlichkeit gebracht
Ein kleines Seufzen dringt zu mir
Bist du noch hier?
Schläfst neben mir?
Ich wage nicht den Blick zu drehen
Aus Angst daß meine Augen sehen
Nur meiner Sehnsucht Gaukelbild
Und daß mein Bett nur Leere füllt
Nach dieser Nacht
Die nicht mehr ist
Ich will zurück in diese Nacht
Die deine Nähe mir gebracht
Ein leises Schnarchen folgt nun nach
Und bringt süße Gewißheit mir
Doch ach!
Nun macht die Angst mich wach
Du bist noch hier!
Schläfst neben mir!
Hier liege ich
Und denk an dich
Ganz starr bin ich
Ich fürchte mich
Davor was dein Erwachen bringt
Wenn Morgenhelle in dich dringt
Nach dieser Nacht
Die nicht mehr ist
Ich will zurück in diese Nacht
Die deine Liebe mir gebracht
Kann auch der Morgen Liebe bringen?
Wirst du zu Freundlichkeit dich zwingen?
Kannst du mir in die Augen sehen?
Oder wird Fremdheit zwischen uns stehen?
Nach dieser Nacht
Die nicht mehr ist
Ich will zurück in diese Nacht
Die Vertrautheit uns gebracht
Da kommt die Hand
Ganz leis und sacht
Die Hand
Die mich nun glücklich macht
Die Hand
So sanft und herrlich warm
Sie zieht mich fest in deinen Arm
Hell geht die Sonne auf in mir
Der Tag ist da
Und du bist hier
Nach dieser Nacht
Die nicht mehr ist
Nach dieser Nacht
Die dich gebracht
Missverständnis
Ich sagte:
Ich will geben
Du sagtest:
Ich kann nehmen
Und ich habe nicht verstanden
Dass du meintest
Dass du mir alles nehmen wirst
Weil du mich nicht geben lässt
Das Jüngste Gericht
Im Fegefeuer
deiner Selbstanklagen
verbrennst du
die Erinnerung an jene Nacht
In der ewigen Finsternis
deiner Ichbezogenheit
versenkst du
was glücklich mich gemacht
Dein schlechtes Gewissen
nährt die Schlange
der Interesselosigkeit
in deiner Brust
Der Teufel selbst
verhöhnt das Wunder
deiner einmal
gespürten Lust
Mit einer Sintflut
aus Alkohol
überschwemmst du
deine verdrängte Not
Aus Höllenangst
vor der Erkenntnis
schlägst du mich in dir
gleich Abel tot
Die Verdammnis
deines Opferdenkens
hält über deiner Einsamkeit
die Totenwacht
Doch am Tag
des Jüngsten Gerichts
wird Gott vor dir stehen
und dich fragen
Was hast du mit der Liebe gemacht?
Anfang
Und wieder stehe ich am Anfang
Und wieder finde ich in mir den Mut
Zur Liebe
Keinen Hass
Keine Wut
Sogar der Ärger ist verschwunden
Zärtlich lecke ich meine Wunden
Halte tröstend mir die Hand
Sprech Koseworte in meinen Verstand
Streichle mir das Herz wieder warm
Wiege meine Sehnsucht im Arm
Küsse mir die Augen klar
Bin einfach immer für mich da
Mein Leid?
Bereits vom Mitleid abgelenkt
Für dich
Der du hinausgedrängt
Die Liebe
Aus deinem Leben
Nicht aus meinem