Ich weiß nicht
ob es einen Grund gibt
dich zu lieben
Ich weiß nur
dass ich
grundlos glücklich bin
wenn ich
dich lieben kann
Lieben
Mir alles geben
Und dann
Mich
Dir geben
Nicht
Dir alles geben
Und dann
Leer
Neben dir stehen
Selbstliebe
Wenn mich
die Sehnsucht
nach dir
packt
Spür ich
dass ich
lieber
schutzlos und nackt
mich
in ihren Armen wiege
Statt
schutzlos und nackt
in deinen Armen liege
und mich
von dir
verletzen lasse
So sehr
dass ich
mich selber
hasse
Die Traurigkeit
Die Traurigkeit
lindert den Schmerz
Sie senkt die Wärme
in mein Herz
Sie lässt die Liebe
in mir fließen
Und Zärtlichkeit
über mich gießen
Sie gibt
wieder Hoffnung mir
Und führt
geradewegs zu dir
Und im Flusse
meiner Tränen
Reinigt sie
mein Nach-dir-sehnen
Von Frauenhass
und Kinderwut
Meine Traurigkeit
ist auch mein Mut
Alle Männer
Alle Männer sind du
Und du bist alle Männer
Alle schau ich an
Wie den einzigen Mann
Ich kann sie alle spüren
Weil sie mein Herz berühren
Einer hat deine Hände
Ein anderer deinen Blick
Dieser hat deine Worte
Jener dein bestes Stück
Der dort hat deine Angst
Und spielt das gleiche Spiel
Doch der hier gibt mir Wärme
Mit deinem Gefühl
Und allen kann ich geben
Was fehlt in deinem Leben
Und so
kann ich dich lieben
Weil es die Männer gibt
Denen du die Frau gegeben
Die dich
in ihnen allen liebt
Hier und jetzt
Im Hier und Jetzt
geborgen sein
Nur so bist du
niemals wirklich allein
Das ist die Kunst des Lebens
Der Lohn mutigen Strebens
So schwingst du in der Welt
Und brauchst nichts
was dich hält
Kein Gestern und kein Morgen
Im Hier und Jetzt geborgen
Erfährst du Gottes Segen
Bei Sonne oder Regen
Kannst du das Jetzt empfinden
Dann wirst du Liebe finden
In dieser wunderschönen Welt
Die Er für dich bereithält
Im Streicheln des Windes
Das in seidiger Luft
Den Atem des Lebens
webt
Aus Blütenduft
Aus Kinderlachen
Und ihrer Augen Glanz
Aus dem Jubel der Vögel
Aus der Wiese Tanz
Aus dem Schweben der Nebel
Aus der Wolken Gesicht
Aus der Stille der Nacht
Und des Morgens Licht
Aus dem Strömen des Regens
Der die Sinne dir wäscht
Aus der Glut der Sonne
Die erglühen dich lässt
Aus der Wärme der Freunde
Aus der Nähe zu dir
Im Hier und Jetzt geborgen
Brauchst du nichts tun dafür
Als tief einzuatmen
in den Bauch deines Lebens
den Atem Gottes
Ohne den du vergebens
das Geheimnis der Ewigkeit
ergründen willst
Das du nur
im Hier und Jetzt
erfühlst
Und immer wieder
Immer wieder
Aufs Neu beginnen
Und immer wieder
Lieben
Und immer wieder
Geben
und immer wieder
Leben